Talent Showcase Vi-Dan Tran
Dank eurem großen Interesse sind mittlerweile fast 60.000 Talente bei Your Chance registriert, das entspricht der Einwohnerzahl von Rüsselsheim oder Hameln! Um euch zu zeigen, welche außergewöhnlichen Talente sich unter unseren „Einwohnern“ verstecken, gibt es ab sofort eine neue Rubrik: Unser Talent Showcase! Egal, ob aus dem Bereich Schauspiel, Sport, Mode, Moderation, Musik oder Comedy – wir heben unsere unentdeckten Schätze für euch ins Rampenlicht.
Das erste Showcase stammt von Vi-Dan Tran, einem Stuntman, Martial-Arts-Kämpfer und Filmemacher. Der 27-jährige studiert zurzeit Mediendesign mit den Schwerpunkten Film und Regie in Aachen. Sein Kurzfilm „Wushu Maki“ gewann den ersten Preis des SportScheck Kurzfilmwettbewerbs 2011, doch auch vor der Kamera fühlt er sich pudelwohl. Seine Bewerbungsvideos konnten uns sofort restlos überzeugen, deshalb wollen wir euch dieses außergewöhnliche Talent nicht vorenthalten.
Warum Vi-Dan fast Zahnarzt geworden wäre und was man als Stuntman so alles aushalten muss, erklärte er uns in einem kurzen Interview. Doch vorher solltet ihr euch noch kurz Zeit für sein Showcase nehmen – das muss man gesehen haben!
Hallo Vi-Dan, wie wird man eigentlich zu einem filmdrehenden Stuntman?
Anfangs wollte ich überhaupt nichts mit Sport oder Kampfsport zu tun haben, ich saß eher drinnen vor dem Fernseher und habe Videospiele gezockt und Trickfilme geschaut. Meine Eltern zwangen mich dann zu mehr Disziplin und mit 11 Jahren fing ich an, die Kampfkunst Wushu zu erlernen. Das veränderte mein Leben komplett, mein Alltag bestand nur noch aus Training und ich sah nun gerne Filme mit Jackie Chan und Jet-Li. Als ich 15 war, stand dann fest: Ich werde Darsteller für Actionfilme! Schauspieler als Beruf war für meine Eltern jedoch keine Option, ich stamme aus einem strengen asiatischen Elternhaus. Mein Vater ist Arzt und wollte, dass ich die Praxis übernehme. Mein Abitur hat jedoch für ein Medizinstudium nicht gereicht. Während des Zivildienstes kam ich dann auf die Idee, eigene Filme zu drehen und das mache ich nun immer noch!
Du bist Teil des Stuntteams Team Bay. Wie muss man sich die Arbeit in so einem Team vorstellen?
Um gut in einem Stuntteam arbeiten zu können, gibt es zwei unglaublich wichtige Dinge: Vertrauen und Harmonie! Bei allen Stunteinsätzen ist es wichtig, seinen Kollegen vertrauen zu können. Ist der Stunt gut abgesichert? Kann ich meinem Stuntpartner vertrauen, dass er mich bei der Kampfchoreografie nicht verletzt? Und wenn keine Harmonie im Team herrscht, macht die Zusammenarbeit keinen Spaß und man entwickelt sich dann auch nicht weiter. In den letzten Jahren bin ich auch zum Teamleader geworden, ich kümmere mich um die Planung und Koordination, unsere Choreografien, PR sowie Sedcards, Demoreels. Die Drehbücher für unsere eigenen Filme schreibe ich auch.
Deine Stunts sehen meist haarsträubend gefährlich aus. Gab es da schon ernsthafte Verletzungen?
Ja, mehr als genug! Dreimal Bänderriss am rechten Innenfuß, Ödeme und Knorpelschäden am Knie, Rippenprellungen, Gehirnerschütterungen sowie diverse Zerrungen und Verstauchungen. Die Liste ist lang!
Was waren bislang deine spannendsten Filmprojekte?
2010 habe ich beim Kinofilm „Teufelskicker“ mitgemacht und vor kurzem wurden Szenen für den Hollywoodfilm „Der Wolkenatlas“ gedreht, bei dem Tom Tykwer und die Brüder Wachowski Regie führten. Viel Spaß hatten wir auch beim Dreh meines eigenen Kurzfilms „Wushu Maki“, bei dem ich Regie und Kamera führte und Hauptdarsteller war. Mit dem Film ergatterten wir den ersten Platz des SportScheck Kurzfilmwettbewerbs 2011. „Wushu Maki“ erzählt eine Geschichte aus der Egoperspektive, dafür habe ich meine kleine GoPro-Kamera auf meiner Nase fixiert. Damit hatte ich einen toten Sichtwinkel, deswegen haben wir die komplette Choreografie vorher auswendig gelernt und konnten beim Dreh alles „blind“. Wir drehten in einer Nacht, die Postproduktion dauerte zwei Tage.
Von heute auf morgen wird man also kein professioneller Stuntman. Was empfiehlst du Nachwuchstalenten, die sich dafür interessieren?
Gesunder Ehrgeiz! Wenn man was erreichen will, dann muss man es auch aussprechen können. Danach folgt ein gut durchdachter Plan, um sein Ziel zu erreichen. Wenn man nicht an sich selbst glaubt – wer soll es sonst tun?
Danke für das Interview und viel Erfolg für deine Zukunft!
News
Unter “Talents” befindet sich die mittlerweile über 56.000 User umfassende Datenbank von Your Chance. Talente aus allen Bereichen treffen hier aufeinander und präsentieren sich und ihre Fähigkeiten. Professionelle Schauspieler reihen sich an Komparsen, Models, Musiker, Moderatoren, Sportler und zahlreiche weitere Talente wie Zauberer, Akrobaten oder Comedians. Besonders beliebt bei den Usern sind Castings für Komparsen und Kleindarsteller. Eine kostenlose Anmeldung steht jedem interessierten Künstler, der ein besonderes Talent besitzt, offen. Your Chance legt großen Wert auf die Einhaltung des Datenschutzes und der Privatssphäre. Der User kann entscheiden, wieviel er von sich gegenüber der Öffentlichkeit preisgeben möchte. Die Sichtbarkeit der Daten für die Caster bleibt von den Privatssphäreeinstellungen unberührt, diese können im Falle einer Bewerbung weiterhin die gesamte Sedcard einsehen. Genauere Informationen zum Datenschutz können den Datenschutzerklärungen entnommen werden.
Der Schutz von Kindern und deren personenbezogenen Daten liegt Your Chance besonders am Herzen. Das Mindestalter für eine Anmeldung beträgt sieben Jahre und benötigt bis zum vierzehnten Lebensjahr das ausdrückliche Einverständnis der Eltern und eine Mailadresse von einem Erziehungsberechtigten. Ab dem vierzehnten Lebensjahr bestätigen die Jugendlichen mit ihrer Registrierung, dass sie im Vorfeld die Erlaubnis ihrer Eltern eingeholt haben. Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und den strengen Your Chance eigenen Richtlinien können somit auch Kinder bedenkelos an Castings teilnehmen und sich beispielsweise für den Einsatz als Komparsen in einer Film- oder Fernsehproduktion bewerben. Your Chance empfiehlt dennoch, dass Eltern ihre Kinder beim Anmelde- und der Teilnahmeprozess an Castingaktionen begleiten. Weitere Angaben zum Schutz von Kindern und Jugendlichen können dem Informationsschreiben für Eltern entnommen werden.





















